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4 Tipps für einen besseren Schlaf

Spätestens wenn die Müdigkeit siegt, legen wir uns alle aufs Ohr. Besonders hilfreich ist der Schlaf aber nicht immer. Im Gegenteil, oft fühlen wir uns nach der Nachtruhe wie gerädert, müder als vorher und völlig ohne Elan.

Nicht nur wir fragen uns, wie wir nun den besten Schlaferfolg erzielen können. Ganze Forschungsinstitute befassen sich nur mit dem Thema, wie wir besser schlafen können. Wie wichtig ein gesunder und erholsamer Schlaf ist, zeigt allein die Tatsache, dass es als Phase der Regeneration für Körper und Geist dient. Schlafmangel oder ungesunder Schlaf kann tatsächlich schwerwiegende Krankheiten nach sich ziehen.

Wie funktioniert der Schlaf überhaupt und was passiert, während wir schlafen?

Besser Schlafen BabyFast jeder hat schon einmal von den verschiedenen Schlafzyklen oder –phasen gehört. Die REM-Phase ist auch für Nicht-Ärzte ein Begriff. REM steht für „rapid eye movements“ und bezeichnet die Phase, während sich die Augen schnell bewegen. Ohne Fachausdruck könnte man auch einfach Traumphase dazu sagen. In diesem Schlafzyklus sind wir im Tiefschlaf und besonders schlecht wach zu bekommen.

In dieser Tiefschlafphase verarbeiten wir unsere Gefühle, Erlebnisse, Ängste, Wünsche usw. Besonders wichtig ist diese Schlafphase daher auch für die psychische Gesundheit. Allerdings dauert diese Phase, wie auch alle anderen Schlafphasen nicht besonders lang an. Unsere Träume mögen uns manchmal ewig lang vorkommen, sind aber in wenigen Minuten bereits vorbei.

Während der anderen Schlafphasen, die in 3 Stadien neben der Wach-Phase eingeteilt sind, fährt der Körper jegliche Aktivitäten zurück. Wir atmen flacher, bewegen uns kaum, Muskeln entspannen sich und Blutdruck sowie Körpertemperatur sinken. Diese Phasen dienen dem Körper, als auch den Organen zur Regeneration und sind daher essenziell für eine stabile körperliche Gesundheit.

Und nun kommen wir auch zur optimalen Aufwachzeit: Die Wachphase. Während der Wachphase schlafen wir zwar noch, aber nur ganz leicht. Das ist genau die Zeit, in der wir jedes noch so kleine Geräusch sofort wahrnehmen, uns stärker bewegen und der Körper bereit wäre, energiegeladen aufzustehen.

Muss der Wecker länger klingeln, sind wir noch in einer tieferen Schlafphase und deshalb beim Wachwerden auch so müde, wie als wären wir eben erst eingeschlafen. Während der Wachphase fällt uns das Aufwachen deutlich leichter.

Besser Schlafen BettBesser schlafen bedeutet auch besser durch den Tag kommen

Das war jetzt viel Theorie, in der Praxis funktioniert es aber meist nicht so gut. Der Wecker klingelt dann, wenn wir aufwachen müssen und keineswegs, wenn wir auch in der Wachphase sind. Deshalb, und weil wir nicht selten schon schlecht geschlafen haben, fühlen wir uns einfach nicht fit.

Ein paar Kleinigkeiten, können uns aber dabei helfen, wesentlich ausgeruhter in den Tag zu starten:

  • Dauer der Schlafzyklen: Während einer Nacht erleben wir drei bis vier Schlafzyklen, die aus den verschiedenen Schlafphasen bestehen. Diese dauern zwischen 90-120 Minuten. Nach dieser Zeit sind wir in einer Wachphase, die sich optimal zum Aufwecken eignet. Früh genug schlafen zu gehen, hilft uns daher, am nächsten Tag auch besser aufzuwachen. Das heißt, wir sollten mindestens 6 Stunden, besser noch 8 Stunden, schlafen.
  • Frischluft: Unsere Vorfahren schliefen früher unter freiem Himmel, nur mit leichter Decke. Natürlich ist das nicht besonders bequem, es hat jedoch einen wesentlichen Vorteil: Frische Luft. Die Körpertemperatur sinkt während dem Schlaf. Dem wirken wir mit dicken Decken und geheizten Räumen unnatürlich entgegen. Das ist aber nicht unbedingt gesund. Besser schlafen wir, wenn wir zumindest für Frischluftzufuhr sorgen, also die Fenster geöffnet haben.
  • Das richtige Bett: Auch mit der Ergonomie des Körpers während des Schlafs befassen sich Experten teilweise ausschließlich. Fast jedes Jahr erhalten wir Hinweise, welches Bett wirklich gut ist. Wer sich tatsächlich auskennt weiß aber, es gibt nicht ein Bett, das uns besser schlafen lässt, sondern das richtige Bett für den passenden Körper. Abhängig vom richtigen Bett sind Faktoren wie: Größe und Gewicht des Schlafenden und Schlafgewohnheiten, wie auf der Seite, dem Bauch oder dem Rücken zu schlafen. Grundsätzlich gilt: Wenn einem am nächsten Tag nichts weh tut, hat es seinen Zweck wohl erfüllt. Um besser schlafen zu können, ist es aber durchaus möglich, dass die Anschaffung eines neuen Bettes hilft. Ist man nach jeder Nacht verspannt, hat das Gefühl, erst mal alle Glieder wieder an die richtige Stelle bekommen zu müssen, ist ein Neukauf in jedem Fall überfällig.
  • Passender Wecker: Der angenehmste und natürlichste Start in den Tag, ist das Wecken durch die Sonne. Da die Sonne sich leider nicht nach uns richtet, gibt es sogenannte Lichtwecker*. Sie simulieren einen Sonnenaufgang und man wird auf natürliche Weise geweckt.

Besser schlafen lichtweckerWir leben so gut, wie wir schlafen. Nur ein regenerierter Körper kommt langfristig mit den enormen Alltagsstrapazen zurecht. Hat man anhaltende Schwierigkeiten mit dem Schlafen, kann es nötig sein, einen Arzt aufzusuchen. Ein paar kleine Verhaltensänderungen, wie ausreichend zu schlafen und sich eventuell auch einmal eine halbe Stunde Auszeit tagsüber zu nehmen, können aber bereits viele Probleme lösen. Probier es einfach aus.


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