Tom Tailor Boxspringbett Nordic Box im Test: Markantes Design und solider Schlafkomfort

Tom Tailor Boxspringbett Nordic Box im Test: Markantes Design und solider SchlafkomfortDas Tom Tailor Boxspringbett Nordic Box fällt bereits durch seine ungewöhnliche Gestaltung auf. Neben dem gepolsterten Kopfteil besitzt das Modell ein markantes Fußteil mit gesteppter Optik. Dadurch wirkt das Bett geschlossener und erinnert stärker an ein hochwertiges Polstermöbel als an ein klassisches, offen gestaltetes Boxspringbett.

Auch beim inneren Aufbau bietet das Nordic Box eine solide Ausstattung. Die Unterbox besitzt einen Bonellfederkern, während in der Obermatratze ein punktelastischer 7-Zonen-Taschenfederkern eingesetzt wird. Ein durchgehender Kaltschaumtopper bildet die obere Liegefläche und verdeckt bei den Doppelbettgrößen die störende Besucherritze.

Im Test erreicht das Tom Tailor Boxspringbett Nordic Box eine Gesamtwertung von 78 Prozent und damit das Urteil „Gut“. Besonders positiv fallen der Komfort und das Preis-Leistungs-Verhältnis auf. Abzüge gibt es unter anderem für die begrenzte Härtegradwahl, die zusätzliche Liefergebühr und das fehlende Probeschlafen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Gesamtwertung von 78 Prozent
  • Bonellfederkern in der Unterbox
  • 7-Zonen-Taschenfederkernmatratze
  • Durchgehender Kaltschaumtopper mit 6 cm Höhe
  • Härtegrade H2 und H3 verfügbar
  • Unterschiedliche Härtegrade im Doppelbett möglich
  • Vier Größen von 140 × 200 bis 200 × 200 cm
  • Acht verschiedene Farben erhältlich
  • Ungewöhnliches Kopf- und Fußteil mit Steppung
  • Öko-Tex Standard 100
  • Kein längerer Probeschlafzeitraum
  • Lieferung und Aufbau gegen Aufpreis

Unser Testergebnis zum Tom Tailor Nordic Box

Mit 78 Prozent erreicht das Boxspringbett Nordic Box eine gute Gesamtwertung. Die wichtigsten Bestandteile des Bettes sind sinnvoll aufeinander abgestimmt. Vor allem die Taschenfederkernmatratze und der durchgehende Topper tragen zu einem angenehmen Liegegefühl bei.

Das stärkste Ergebnis erzielt das Bett beim Preis-Leistungs-Verhältnis. Für den Preis erhalten Käufer einen vollständigen Boxspringaufbau, mehrere Größen und Farben sowie eine hochwertige Obermatratze. Die Qualität und die Auswahlmöglichkeiten liegen im guten Mittelfeld.

Testbereich Gewichtung Bewertung
Komfort 40 % 80 %
Auswahlmöglichkeiten 10 % 70 %
Qualität 25 % 70 %
Lieferung und Aufbau 10 % 65 %
Preis-Leistungs-Verhältnis 15 % 100 %
Gesamtwertung 100 % 78 %

Tom Tailor Nordic Box: Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • 7-Zonen-Taschenfederkernmatratze
  • Durchgehender Kaltschaumtopper im Lieferumfang
  • Topper verdeckt die Besucherritze
  • Gute Punktelastizität im Schulter- und Beckenbereich
  • Unterschiedliche Härtegrade je Bettseite möglich
  • Vier gängige Doppelbettgrößen erhältlich
  • Acht unterschiedliche Farben
  • Markantes und eigenständiges Design
  • Gute Dämpfung von Bewegungen
  • Öko-Tex Standard 100
  • Saubere Verarbeitung
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Nachteile

  • Bonellfederkern in der Unterbox
  • Nur Härtegrad H2 und H3 verfügbar
  • Nicht für sehr schwere Personen geeignet
  • Keine Überlängen mit 210 oder 220 cm
  • Kopfteil und Fußteil nicht individuell wählbar
  • Füße nicht konfigurierbar
  • Nur zwei Jahre gesetzliche Gewährleistung
  • Kein längerer Probeschlafzeitraum
  • Lieferung kostet zusätzlich
  • Aufbauservice nur gegen Aufpreis
  • Fußteil kann in kleinen Räumen störend wirken

Aufbau des Tom Tailor Boxspringbettes

Das Nordic Box besitzt einen dreiteiligen Boxspringaufbau. Die Basis bildet eine gefederte Unterbox. Darauf liegt die eigentliche Taschenfederkernmatratze. Ein separater Kaltschaumtopper schließt die Liegefläche nach oben ab.

Der Aufbau entspricht damit grundsätzlich dem skandinavischen Boxspringprinzip. Die einzelnen Schichten verteilen das Körpergewicht schrittweise und übernehmen unterschiedliche Aufgaben.

Unterbox mit Bonellfederkern

In der Unterbox des Nordic Box kommt ein Bonellfederkern zum Einsatz. Die einzelnen Stahlfedern sind miteinander verbunden und reagieren deshalb flächenelastisch.

Wird eine Stelle belastet, gibt nicht nur eine einzelne Feder nach. Auch die umliegenden Bereiche bewegen sich mit. Dadurch entsteht das typische leicht schwingende Gefühl vieler Boxspringbetten.

Als Unterfederung ist ein Bonellfederkern grundsätzlich akzeptabel. Ein Taschenfederkern würde das Körpergewicht allerdings punktgenauer aufnehmen und Bewegungen noch besser voneinander trennen.

Da über der Box eine hochwertigere Taschenfederkernmatratze liegt, fällt die einfachere Federung der Unterbox weniger stark ins Gewicht als bei einem Bett, das auf beiden Ebenen Bonellfedern verwendet.

7-Zonen-Taschenfederkernmatratze

Die Obermatratze besitzt einen 7-Zonen-Taschenfederkern. Jede Feder befindet sich in einer eigenen Stofftasche und kann weitgehend unabhängig von den benachbarten Federn reagieren.

Diese Bauweise ermöglicht eine punktelastische Unterstützung. Schulter und Becken können tiefer einsinken, während Taille, Kopf und Beine stärker gestützt werden.

Die sieben Zonen sollen die unterschiedlichen Belastungen der Körperbereiche berücksichtigen. Besonders Seitenschläfer können von dieser Konstruktion profitieren, weil Schulter und Hüfte gezielter aufgenommen werden.

Auch für Rückenschläfer bietet die Taschenfederkernmatratze eine solide Grundlage. Entscheidend ist allerdings, dass der gewählte Härtegrad zum Körpergewicht passt.

Kaltschaumtopper mit 6 cm Höhe

Auf der Matratze liegt ein 6 cm hoher Kaltschaumtopper. Er bildet die unmittelbare Liegefläche und sorgt für eine gleichmäßigere Oberfläche.

Kaltschaum besitzt ein relativ schnelles Rückstellverhalten. Nach einer Bewegung nimmt das Material zügig wieder seine ursprüngliche Form an. Dadurch können sich auch unruhige Schläfer leichter drehen als auf einem sehr trägen Visco-Topper.

Der Topper verläuft durchgehend über beide Bettseiten. Dadurch verschwindet die Ritze zwischen den getrennten Matratzenkernen weitgehend.

Das ist besonders für Paare angenehm, die auch die Mitte des Bettes nutzen möchten. Gleichzeitig entsteht optisch eine große, zusammenhängende Liegefläche.

Wie bequem ist das Nordic Box?

Beim Komfort erreicht das Tom Tailor Boxspringbett 80 Prozent. Die Kombination aus federnder Unterbox, punktelastischer Obermatratze und Kaltschaumtopper sorgt insgesamt für ein angenehmes Liegegefühl.

Vor allem durchschnittlich schwere Seitenschläfer dürften mit dem Aufbau gut zurechtkommen. Schulter und Becken können in die Taschenfederkernmatratze einsinken, ohne dass die gesamte Liegefläche nachgibt.

Für Rückenschläfer fällt die Unterstützung solide, aber nicht außergewöhnlich aus. Der Bonellfederkern in der Unterbox sorgt für etwas mehr Bewegung und Nachgiebigkeit als eine hochwertige Taschenfederkernbox.

Positiv ist die Dämpfung von Bewegungen. Dreht sich eine Person im Schlaf, werden die Schwingungen nicht übermäßig stark auf die andere Bettseite übertragen.

Härtegrad H2 oder H3?

Das Tom Tailor Nordic Box ist in den Härtegraden H2 und H3 erhältlich. Bei Doppelbetten können beide Bettseiten unterschiedlich konfiguriert werden.

Das ist besonders für Paare mit verschiedenen Körpergewichten sinnvoll. Eine leichtere Person kann H2 wählen, während die andere Seite mit H3 ausgestattet wird.

Härtegrad H2

H2 wird als weich bis mittelfest eingeordnet. Beim Nordic Box wird dieser Härtegrad für Personen mit einem Körpergewicht von etwa 60 bis 80 Kilogramm empfohlen.

Leichtere Seitenschläfer können auf H2 ausreichend einsinken. Schulter und Becken werden entlastet, während der Topper die Oberfläche zusätzlich abfedert.

Für schwerere Personen besteht dagegen die Gefahr, dass die Matratze zu weit nachgibt.

Härtegrad H3

H3 fühlt sich mittelfest bis fest an. Die Ausführung wird für ein Körpergewicht von ungefähr 80 bis 100 Kilogramm empfohlen.

Die festere Variante eignet sich für viele Rücken- und Bauchschläfer besser als H2. Das Becken wird stabiler gehalten und sinkt weniger tief ein.

Auch schwerere Seitenschläfer können H3 wählen, sofern die Schulter weiterhin ausreichend nachgeben kann.

Für wen reichen H2 und H3 nicht aus?

Für Personen mit einem Körpergewicht deutlich oberhalb von 100 Kilogramm fehlt eine passende H4-Ausführung. Bei zu hoher Belastung kann die Matratze stärker einsinken und schneller verschleißen.

Sehr leichte Personen oder Kinder können H2 dagegen als zu fest empfinden. Das Nordic Box deckt damit hauptsächlich den mittleren Gewichtsbereich ab.

Unterschiedliche Härtegrade im Doppelbett

Die beiden Bettseiten können mit unterschiedlichen Härtegraden ausgestattet werden. Das ist ein wichtiger Vorteil gegenüber Modellen, bei denen eine einzige durchgehende Matratze verwendet wird.

Die Matratzenkerne bleiben voneinander getrennt. Der durchgehende Topper verdeckt anschließend die Mitte, sodass keine ausgeprägte Besucherritze entsteht.

Paare erhalten damit eine gute Kombination aus individueller Matratzenfestigkeit und gemeinsamer Liegefläche.

Eignung für verschiedene Schlafpositionen

Für Seitenschläfer

Seitenschläfer profitieren von der 7-Zonen-Taschenfederkernmatratze. Schulter und Hüfte können gezielt einsinken, während die Taille gestützt wird.

H2 kommt eher für leichte Personen infrage. Bei höherem Körpergewicht bietet H3 mehr Stabilität.

Der Kaltschaumtopper verteilt den Druck zusätzlich und kann unangenehme Belastungsspitzen reduzieren.

Für Rückenschläfer

Rückenschläfer benötigen eine gleichmäßige Unterstützung im Becken- und Lendenbereich. Die Taschenfederkernmatratze erfüllt diese Aufgabe grundsätzlich gut.

H3 dürfte für viele durchschnittlich schwere Rückenschläfer die passendere Variante sein. H2 eignet sich eher für leichtere Personen mit Vorliebe für ein weicheres Liegegefühl.

Für Bauchschläfer

Bauchschläfer sollten darauf achten, dass die Körpermitte nicht zu tief einsinkt. Deshalb ist H3 in den meisten Fällen besser geeignet als H2.

Für schwere Bauchschläfer kann allerdings auch H3 zu weich sein. Da kein H4 angeboten wird, sollte diese Personengruppe ein anderes Modell vergleichen.

Vier verfügbare Größen

Das Nordic Box wird in vier Doppelbettgrößen angeboten:

  • 140 × 200 cm
  • 160 × 200 cm
  • 180 × 200 cm
  • 200 × 200 cm

Die Breite von 140 cm eignet sich vor allem für einzelne Personen, die viel Platz wünschen. Für zwei Erwachsene ist diese Größe auf Dauer häufig recht knapp.

160 × 200 cm ist ein guter Kompromiss für kleinere Schlafzimmer. Jede Person erhält rechnerisch 80 cm Liegebreite.

Mit 180 × 200 cm stehen beiden Seiten jeweils etwa 90 cm zur Verfügung. Diese Größe ist für die meisten Paare besonders komfortabel.

Die Variante mit 200 × 200 cm bietet maximale Bewegungsfreiheit, benötigt aber ein entsprechend großes Schlafzimmer.

Überlängen mit 210 oder 220 cm sind nicht erhältlich. Sehr große Menschen sollten daher prüfen, ob eine Bettlänge von 200 cm genügt.

Acht Farben zur Auswahl

Das Tom Tailor Nordic Box wird in acht Farben angeboten:

  • Mocca
  • Berry
  • Schwarz
  • Hellblau
  • Creme
  • Navy
  • Petrol
  • Graphit

Die Auswahl deckt sowohl neutrale als auch auffällige Farbtöne ab. Graphit, Schwarz und Creme lassen sich relativ einfach mit bestehenden Möbeln kombinieren.

Petrol, Berry oder Hellblau machen das Bett dagegen stärker zum Mittelpunkt des Schlafzimmers.

Stofffarben können auf einem Bildschirm anders wirken als im Raum. Vor der Bestellung ist daher ein Stoffmuster sinnvoll, sofern der Händler eines anbietet.

Markantes Kopf- und Fußteil

Ein besonderes Merkmal des Nordic Box ist das gepolsterte Fußteil. Nur wenige Boxspringbetten besitzen eine geschlossene Begrenzung am Fußende.

Zusammen mit dem gesteppten Kopfteil entsteht eine auffällige und hochwertige Optik. Das Bett wirkt wie eine geschlossene Schlafinsel.

Das Fußteil hat allerdings auch praktische Nachteile. Es verlängert die Außenmaße des Bettes und kann in kleinen Schlafzimmern den Durchgang einschränken.

Wer gerne mit den Füßen über das Matratzenende hinausragt, kann eine geschlossene Begrenzung ebenfalls als störend empfinden.

Kopf- und Fußteil sind fest vorgegeben. Andere Höhen, Breiten oder Designs können nicht ausgewählt werden.

Qualität und Verarbeitung

Bei der Qualität erreicht das Nordic Box 70 Prozent. Das Bett hinterlässt einen stabilen und ordentlich verarbeiteten Eindruck.

Nähte, Polsterung und Bezug sind sauber ausgeführt. Lose Fäden oder auffällige Verarbeitungsmängel werden nicht hervorgehoben.

Auch die Konstruktion wirkt robust und zeigt nur geringe Bewegungen. Positiv ist außerdem die Zertifizierung nach Öko-Tex Standard 100.

Abzüge gibt es für den einfacheren Bonellfederkern in der Box und die kurze Garantie beziehungsweise die Beschränkung auf die gesetzlichen Ansprüche.

Ein höherwertiges Bett bietet teilweise längere Garantien auf Rahmen und Federkerne. Für ein Modell dieser Preisklasse ist die Ausstattung dennoch ordentlich.

Öko-Tex Standard 100

Das Boxspringbett besitzt eine Kennzeichnung nach Öko-Tex Standard 100. Textile Bestandteile werden im Rahmen dieses Standards auf verschiedene unerwünschte Substanzen geprüft.

Das Zertifikat ist besonders bei einem Bett relevant, da Haut und Atemwege viele Stunden täglich mit den verwendeten Materialien in Kontakt kommen.

Es ersetzt allerdings keine Bewertung der Stabilität oder Haltbarkeit. Federkerne, Rahmen und Schaumstoffe müssen unabhängig davon betrachtet werden.

Ist das Nordic Box für Allergiker geeignet?

Federkernmatratzen bieten grundsätzlich eine gute Luftzirkulation. Zwischen den einzelnen Federn kann Feuchtigkeit leichter entweichen als bei einem vollständig geschlossenen Schaumkern.

Auch der Kaltschaumtopper ist bei guter Belüftung vergleichsweise pflegeleicht. Entscheidend ist, ob sein Bezug abgenommen und gewaschen werden kann.

Polsterflächen am Kopf- und Fußteil können Staub aufnehmen. Allergiker sollten diese Bereiche regelmäßig absaugen.

Die Bettdecke sollte morgens zurückgeschlagen werden, damit Feuchtigkeit aus Topper und Matratze entweichen kann.

Lieferung und Aufbau

In der Kategorie Lieferung und Aufbau erreicht das Nordic Box 65 Prozent. Lieferung und Montage gehören nicht automatisch zum Grundpreis.

Je nach Händler fällt eine zusätzliche Versandgebühr an. Gegen Aufpreis kann das Bett bis zum vorgesehenen Aufstellort getragen werden.

Auch ein Aufbauservice ist verfügbar. Dieser ist angesichts der großen und schweren Bauteile grundsätzlich sinnvoll.

Wer das Bett selbst montiert, sollte mindestens eine zweite Person einplanen. Besonders Kopf- und Fußteil sind sperrig.

Vor der Bestellung sollten Türen, Flure, Treppenhaus und Aufzug ausgemessen werden. Die tatsächlichen Außenmaße sind durch die Polsterung größer als die reine Liegefläche.

Kein längerer Probeschlafzeitraum

Einer der größten Nachteile ist das fehlende längere Probeschlafen. Gerade bei einem online gekauften Bett wäre eine Testphase von mehreren Wochen hilfreich.

Der Körper benötigt häufig einige Zeit, um sich an eine neue Matratze zu gewöhnen. Ein kurzes Probeliegen im Möbelhaus reicht dafür nicht aus.

Vor dem Kauf sollten deshalb die Rückgabe- und Widerrufsbedingungen geprüft werden. Bei bereits aufgebauten oder benutzten Betten können besondere Einschränkungen gelten.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Beim Preis-Leistungs-Verhältnis erreicht das Tom Tailor Nordic Box die Höchstwertung von 100 Prozent. Für den Preis erhalten Käufer eine gute Taschenfederkernmatratze, einen durchgehenden Topper und eine auffällige Gestaltung.

Auch die Auswahl zwischen vier Größen, acht Farben und zwei Härtegraden ist für diese Preisklasse ordentlich.

Besonders positiv ist, dass unterschiedliche Härtegrade innerhalb eines Doppelbettes möglich sind. Diese Funktion wird bei günstigen Komplettbetten nicht immer angeboten.

Zusatzkosten für Lieferung und Aufbau müssen allerdings in den Gesamtpreis einbezogen werden.

Die Höchstwertung bedeutet nicht, dass das Bett mit einem Premiumprodukt gleichzusetzen ist. Sie beschreibt vielmehr das gute Verhältnis zwischen Kaufpreis und gebotener Ausstattung.

Für wen eignet sich das Tom Tailor Nordic Box?

Das Nordic Box ist besonders für folgende Käufer interessant:

  • Paare mit unterschiedlichem Körpergewicht
  • Seiten- und Rückenschläfer im mittleren Gewichtsbereich
  • Käufer, die ein auffälliges Design suchen
  • Menschen, die ein Bett mit geschlossenem Fußteil bevorzugen
  • Personen, die einen durchgehenden Topper wünschen
  • Käufer mit Interesse an mehreren Farbvarianten
  • Paare, die eine geringe Bewegungsübertragung bevorzugen
  • Preisbewusste Käufer mit Anspruch an eine Taschenfederkernmatratze

Weniger geeignet ist das Modell für sehr schwere Personen, die einen Härtegrad H4 benötigen. Auch sehr große Menschen finden keine passende Überlänge.

Für kleine Schlafzimmer kann das Fußteil problematisch sein, da es zusätzlichen Platz beansprucht.

Fazit zum Tom-Tailor-Nordic-Box-Test

Das Tom Tailor Boxspringbett Nordic Box verbindet ein auffälliges Design mit einem soliden inneren Aufbau. Das gesteppte Kopf- und Fußteil hebt das Modell deutlich von vielen schlichteren Boxspringbetten ab.

Für den Schlafkomfort sorgen eine 7-Zonen-Taschenfederkernmatratze und ein 6 cm hoher Kaltschaumtopper. Die Kombination bietet eine gute Punktelastizität und eignet sich vor allem für Seiten- und Rückenschläfer im mittleren Gewichtsbereich.

Positiv sind außerdem die vier verfügbaren Größen, acht Farben und die Möglichkeit, beide Bettseiten mit unterschiedlichen Härtegraden auszustatten.

Abzüge gibt es für den Bonellfederkern in der Unterbox, die fehlende H4-Ausführung und das nicht angebotene Probeschlafen. Lieferung und Aufbau verursachen je nach Händler zusätzliche Kosten.

Mit einer Gesamtwertung von 78 Prozent erreicht das Tom Tailor Boxspringbett Nordic Box das Urteil „Gut“. Es ist eine interessante Wahl für Käufer, die eine markante Optik, eine gute Taschenfederkernmatratze und ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis suchen.

Häufig gestellte Fragen zum Tom Tailor Nordic Box

Welche Gesamtwertung erreicht das Tom Tailor Nordic Box?

Das Boxspringbett erreicht im Test eine Gesamtwertung von 78 Prozent und damit das Urteil „Gut“.

Welche Matratze besitzt das Nordic Box?

Das Bett besitzt eine 7-Zonen-Taschenfederkernmatratze. Die einzeln gelagerten Federn reagieren punktgenau auf Belastungen.

Welcher Federkern befindet sich in der Unterbox?

In der Unterbox kommt ein Bonellfederkern zum Einsatz. Dieser reagiert flächenelastisch und sorgt für ein leicht federndes Liegegefühl.

Ist ein Topper enthalten?

Ja. Das Nordic Box wird mit einem durchgehenden, ungefähr 6 cm hohen Kaltschaumtopper angeboten.

Welche Härtegrade stehen zur Auswahl?

Das Bett ist in H2 und H3 erhältlich. Bei Doppelbetten können die beiden Seiten mit unterschiedlichen Härtegraden ausgestattet werden.

Für welches Körpergewicht ist H2 geeignet?

H2 wird beim Nordic Box ungefähr für Personen zwischen 60 und 80 Kilogramm empfohlen.

Für welches Körpergewicht ist H3 geeignet?

H3 wird ungefähr für ein Körpergewicht zwischen 80 und 100 Kilogramm empfohlen.

In welchen Größen ist das Bett erhältlich?

Das Nordic Box wird in 140 × 200, 160 × 200, 180 × 200 und 200 × 200 cm angeboten.

Gibt es das Nordic Box in Überlänge?

Nein. Varianten mit 210 oder 220 cm Länge werden nicht angeboten.

Welche Farben stehen zur Auswahl?

Das Bett wird in Mocca, Berry, Schwarz, Hellblau, Creme, Navy, Petrol und Graphit angeboten.

Ist das Nordic Box für schwere Personen geeignet?

Nur eingeschränkt. Da kein Härtegrad H4 angeboten wird, eignet sich das Bett nicht optimal für Personen mit einem Körpergewicht deutlich über 100 Kilogramm.

Kann man das Bett längere Zeit probeschlafen?

Ein besonderer Probeschlafzeitraum wird nicht angeboten. Vor der Bestellung sollten deshalb die Rückgabe- und Widerrufsbedingungen geprüft werden.

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