Boxspringbett Lillehammer im Test: Günstiges Modell mit deutlichen Einschränkungen

Das Boxspringbett Lillehammer richtet sich in erster Linie an preisbewusste Käufer, die für ein neues Bett möglichst wenig ausgeben möchten. Mit einem Preis auf dem Niveau vieler klassischer Bettgestelle wirkt das Modell zunächst wie eine günstige Möglichkeit, in den Genuss eines Boxspringbettes zu kommen.

Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch, weshalb das Lillehammer deutlich weniger kostet als viele Konkurrenzmodelle. Sowohl in der Unterbox als auch in den Matratzen werden einfache Bonellfederkerne verwendet. Ein Topper gehört nicht zum serienmäßigen Lieferumfang und auch bei Größen, Farben sowie Härtegraden fällt die Auswahl sehr begrenzt aus.

Im Test erreicht das Boxspringbett Lillehammer eine Gesamtwertung von 57,75 Prozent und damit das Urteil „Genügend“. Das Modell kann als preiswerte Übergangslösung oder Gästebett interessant sein. Für eine langfristige Nutzung mit hohen Ansprüchen an Komfort und Körperunterstützung ist es dagegen nur eingeschränkt zu empfehlen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Sehr günstiger Einstiegspreis
  • Unterbox mit Bonellfederkern
  • Matratzen ebenfalls mit Bonellfederkern
  • Topper nicht im Grundpreis enthalten
  • Komfortschaum-, Visco- oder Geltopper separat erhältlich
  • Ausschließlich im Härtegrad H2 verfügbar
  • Nur in 140 × 200 und 180 × 200 cm erhältlich
  • Begrenzte Farb- und Ausstattungswahl
  • Lieferung bis zum Aufstellort gegen Aufpreis
  • Öko-Tex-Standard und Herstellung in Deutschland
  • Vor allem als Gäste- oder Übergangsbett interessant

Unser Testergebnis zum Boxspringbett Lillehammer

Das Lillehammer erreicht mit 57,75 Prozent eines der schwächeren Ergebnisse im Boxspringbett-Test. In keiner Einzelkategorie gelingt dem Modell eine wirklich starke Bewertung.

Das beste Ergebnis erzielt das Bett bei der Qualität. Mit 65 Prozent bleibt aber auch diese Wertung lediglich im durchschnittlichen Bereich. Besonders deutlich fallen die Abzüge bei den Auswahlmöglichkeiten aus.

Testbereich Gewichtung Bewertung
Komfort 40 % 55 %
Auswahlmöglichkeiten 10 % 45 %
Qualität 25 % 65 %
Lieferung und Aufbau 10 % 60 %
Preis-Leistungs-Verhältnis 15 % 60 %
Gesamtwertung 100 % 57,75 %

Boxspringbett Lillehammer: Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Sehr niedriger Anschaffungspreis
  • Typisches federndes Liegegefühl
  • Zwei gängige Bettgrößen verfügbar
  • Verschiedene Topper können separat gewählt werden
  • Grundsätzlich gute Luftzirkulation im Federkern
  • Für Gästezimmer und gelegentliche Nutzung geeignet
  • Öko-Tex-Standard angegeben
  • Herstellung in Deutschland
  • Aufbau vergleichsweise unkompliziert

Nachteile

  • Bonellfederkern sowohl in Box als auch Matratze
  • Keine punktgenaue Körperunterstützung
  • Topper nicht im Lieferumfang enthalten
  • Nur Härtegrad H2 verfügbar
  • Für schwerere Personen wahrscheinlich zu weich
  • Nur zwei Größen erhältlich
  • Keine Überlängen verfügbar
  • Kaum Auswahl bei Farbe und Design
  • Relativ hart gepolstertes Kopfteil
  • Lieferung bis zum Schlafzimmer kostet zusätzlich
  • Kein längerer Probeschlafzeitraum

Aufbau des Boxspringbettes Lillehammer

Das Lillehammer sieht optisch wie ein klassisches Boxspringbett aus. Technisch fällt der Aufbau jedoch einfacher aus als bei vielen höherwertigen Modellen.

Die Basis bildet eine Unterbox mit Bonellfederkern. Darauf liegen zwei einzelne Bonellfederkernmatratzen. Ein verbindender Topper wird nicht automatisch mitgeliefert und muss bei Bedarf zusätzlich gekauft werden.

Damit fehlt in der Grundausstattung ein wichtiger Bestandteil des typischen skandinavischen Boxspringaufbaus. Ohne Topper bleibt in der Mitte eines Doppelbettes zudem die Trennung zwischen den beiden Matratzen spürbar.

Unterbox mit Bonellfederkern

In der Unterbox befinden sich miteinander verbundene Bonellfedern. Wird eine Stelle belastet, reagieren auch die umliegenden Federn. Die Unterbox gibt daher über eine größere Fläche nach.

Diese flächenelastische Konstruktion erzeugt ein deutlich federndes Liegegefühl. Sie ist vergleichsweise günstig herzustellen und wird häufig bei preiswerten Boxspringbetten eingesetzt.

Als Unterfederung kann ein Bonellfederkern grundsätzlich ausreichen. Problematischer wird die Konstruktion beim Lillehammer dadurch, dass auch die darüberliegenden Matratzen lediglich Bonellfederkerne besitzen.

Matratzen mit Bonellfederkern

Bei höherwertigen Boxspringbetten liegt auf der Unterbox häufig eine Taschen- oder Tonnentaschenfederkernmatratze. Ihre Federn können unabhängig voneinander reagieren und den Körper dadurch punktgenauer unterstützen.

Beim Lillehammer sind die Federn der Matratze dagegen miteinander verbunden. Drückt die Schulter auf die Liegefläche, gibt nicht nur der unmittelbar belastete Bereich nach. Auch die Umgebung bewegt sich mit.

Schulter, Taille und Becken können dadurch weniger gezielt gestützt werden. Besonders bei Seiten- und Rückenschläfern kann sich dies negativ auf die Ausrichtung der Wirbelsäule auswirken.

Möglicher Hängematteneffekt

Durch die Kombination aus zwei flächenelastischen Bonellfederkernen kann ein sogenannter Hängematteneffekt entstehen. Der Körper sinkt nicht punktuell, sondern über einen größeren Bereich ein.

Vor allem die schwerere Körpermitte zieht die umliegende Liegefläche mit nach unten. Dadurch können Schulter und Beine höher liegen als das Becken.

Bei einer gelegentlichen Nutzung muss das nicht sofort stören. Bei dauerhaftem Schlafen kann eine unpassende Körperhaltung jedoch unangenehm werden und bestehende Rückenbeschwerden verstärken.

Topper nicht im Lieferumfang enthalten

Ein wesentlicher Nachteil des Lillehammer ist der fehlende Topper. Käufer erhalten in der Grundausstattung lediglich die Unterboxen und die beiden Matratzen.

Der Topper ist bei einem skandinavischen Boxspringbett mehr als eine dekorative Auflage. Er verbindet die beiden Matratzen optisch und reduziert die spürbare Ritze in der Bettmitte. Außerdem beeinflusst er das unmittelbare Liegegefühl.

Wer das Lillehammer als Doppelbett nutzen möchte, sollte die Kosten für einen passenden Topper deshalb von Anfang an in den Preisvergleich einbeziehen.

Welche Topper stehen zur Auswahl?

Für das Lillehammer können unterschiedliche Topper separat erworben werden. Genannt werden Varianten aus Komfortschaum, Viscoschaum und Gel beziehungsweise Gel-Touch-Schaum.

Komfortschaumtopper

Ein Komfortschaumtopper ist meist die günstigste Ergänzung. Er reagiert schnell auf Bewegungen und macht die Oberfläche etwas gleichmäßiger.

Die Stützkraft und Haltbarkeit hängen stark von der Schaumqualität ab. Bei sehr einfachen Ausführungen können sich schneller dauerhafte Vertiefungen bilden.

Visco-Topper

Viscoschaum passt sich durch Körperwärme und Druck an die Konturen des Schläfers an. Das Material kann Druckstellen reduzieren und fühlt sich besonders anschmiegsam an.

Da der Schaum langsamer in seine Ausgangsform zurückkehrt, ist er für unruhige Schläfer nicht immer ideal. Auch Menschen, die nachts schnell schwitzen, empfinden Viscoschaum teilweise als zu warm.

Gel- oder Gel-Touch-Topper

Ein Geltopper verbindet eine druckentlastende Oberfläche mit einer schnelleren Rückstellung. Dadurch fällt das Drehen meist leichter als auf einem klassischen Visco-Topper.

Ein guter Geltopper kann den Komfort des Lillehammer spürbar verbessern. Er kann die konstruktiven Schwächen der beiden Bonellfederkerne allerdings nicht vollständig ausgleichen.

Wie bequem ist das Boxspringbett Lillehammer?

Beim Komfort erreicht das Lillehammer lediglich 55 Prozent. Die günstige Federkernkonstruktion sorgt zwar für ein weiches und federndes Gefühl, bietet aber nur eine begrenzte Körperanpassung.

Leichte Personen, die gerne weich liegen, können das Bett zunächst als angenehm empfinden. Mit zunehmendem Körpergewicht gibt die Liegefläche jedoch stärker nach.

Auch die Wahl des Toppers spielt eine große Rolle. Ohne Topper ist die Trennung zwischen den Matratzen deutlicher spürbar. Ein hochwertiger Topper kann die Oberfläche verbessern, erhöht aber den tatsächlichen Kaufpreis.

Nur Härtegrad H2 erhältlich

Das Boxspringbett Lillehammer wird ausschließlich im Härtegrad H2 angeboten. H2 wird gewöhnlich als weich bis mittelfest eingeordnet.

Da Härtegrade nicht herstellerübergreifend genormt sind, ist die Bezeichnung nur eine grobe Orientierung. In Verbindung mit zwei Bonellfederkernen dürfte das Lillehammer insgesamt eher weich und deutlich federnd ausfallen.

Für leichte Personen kann dies passend sein. Mittelschwere und schwere Schläfer benötigen dagegen häufig eine stabilere Matratze in H3 oder H4.

Da diese Optionen fehlen, ist das Bett nur für einen eingeschränkten Gewichtsbereich sinnvoll.

Eignung für verschiedene Schlafpositionen

Für Seitenschläfer

Leichte Seitenschläfer können auf dem Lillehammer ausreichend einsinken. Problematisch ist jedoch die fehlende Punktelastizität der Bonellfederkernmatratze.

Schulter und Becken werden nicht unabhängig voneinander aufgenommen. Dadurch kann die Taille zu wenig gestützt werden.

Ein druckentlastender Gel- oder Visco-Topper kann das Liegegefühl verbessern. Für empfindliche Seitenschläfer ist eine Taschenfederkernmatratze dennoch meist die bessere Wahl.

Für Rückenschläfer

Rückenschläfer benötigen eine stabile Unterstützung im Becken- und Lendenbereich. Genau hier zeigt die weiche, flächenelastische Konstruktion ihre Schwächen.

Sinkt das Becken stärker ein als Schulter und Beine, liegt die Wirbelsäule nicht mehr gleichmäßig. Für Rückenschläfer mit höherem Körpergewicht ist das Lillehammer deshalb kaum geeignet.

Für Bauchschläfer

Bauchschläfer sollten auf eine ausreichend feste Unterlage achten. Eine zu weiche Matratze lässt die Körpermitte absinken und kann eine ungünstige Krümmung des unteren Rückens verursachen.

Da das Lillehammer nur in H2 erhältlich ist, eignet es sich allenfalls für sehr leichte Bauchschläfer. Für die meisten Personen ist eine festere Matratze vorzuziehen.

Schwingungsübertragung im Doppelbett

Bonellfedern sind miteinander verbunden und übertragen Bewegungen über eine größere Fläche. Dreht sich eine Person im Schlaf oder steht nachts auf, kann die Bewegung auf der anderen Seite des Bettes spürbar sein.

Die zwei getrennten Matratzen reduzieren diesen Effekt zwar etwas. Ohne einen durchgehenden Topper bleibt jedoch eine deutliche Trennung zwischen den Seiten bestehen.

Ein Topper kann die Besucherritze abdecken, aber gleichzeitig Bewegungen wieder stärker zwischen den Seiten übertragen. Für besonders unruhige Paare ist eine Konstruktion mit getrennten Taschenfederkernmatratzen meist günstiger.

Das Kopfteil im Alltag

Das Lillehammer besitzt ein gepolstertes Kopfteil, an das man sich beim Lesen oder Fernsehen anlehnen kann. Die Polsterung fällt jedoch relativ fest aus.

Ohne zusätzliche Kissen kann das längere Sitzen dadurch unbequem werden. Insbesondere Nacken und oberer Rücken benötigen beim Anlehnen eine weichere Unterstützung.

Wer das Bett regelmäßig als Sitzplatz nutzt, sollte daher mehrere stabile Rückenkissen einplanen.

Nur zwei Größen verfügbar

Das Boxspringbett Lillehammer wird lediglich in zwei Größen angeboten:

  • 140 × 200 cm
  • 180 × 200 cm

Die Ausführung mit 140 cm Breite eignet sich vor allem für Einzelschläfer mit erhöhtem Platzbedarf. Zwei Erwachsene können darin gelegentlich schlafen, langfristig fällt die Liegefläche für viele Paare jedoch knapp aus.

Mit 180 × 200 cm erhält jede Person etwa 90 cm Liegebreite. Diese Variante ist für Paare deutlich komfortabler, benötigt aber entsprechend viel Platz im Schlafzimmer.

Zwischengrößen wie 160 × 200 cm fehlen. Auch schmale Einzelbetten sowie Überlängen von 210 oder 220 cm sind nicht verfügbar.

Kaum Auswahl bei Farbe und Gestaltung

Bei den Auswahlmöglichkeiten erreicht das Lillehammer lediglich 45 Prozent. Neben den zwei Größen und dem einzigen Härtegrad ist auch die gestalterische Auswahl stark eingeschränkt.

Das Bett wird nur in einer Standardausführung angeboten. Käufer können die Farbe daher nicht gezielt an Boden, Wandfarbe oder bestehende Möbel anpassen.

Unterschiedliche Kopfteile, Füße oder Bezugsmaterialien stehen ebenfalls nicht zur Verfügung. Lediglich beim separat zu kaufenden Topper besteht eine gewisse Wahlmöglichkeit.

Qualität und Verarbeitung

Bei der Qualität erreicht das Lillehammer 65 Prozent. Damit fällt die Bewertung etwas besser aus als beim Komfort und bei der Auswahl.

Positiv sind die Herstellung in Deutschland und die Kennzeichnung nach dem Öko-Tex-Standard. Auch die Luftzirkulation innerhalb der Federkerne ist grundsätzlich ordentlich.

Die eigentliche Konstruktion bleibt jedoch einfach. Die Box besteht aus preiswerten Spanplatten, die mit Massivholzleisten ergänzt werden. Sowohl Unterbox als auch Matratze verwenden die günstigere Bonellfedertechnik.

Für den niedrigen Preis ist diese Materialwahl nachvollziehbar. Eine vergleichbare Langlebigkeit wie bei hochwertigen Massivholzboxen und Taschenfederkernen sollte jedoch nicht erwartet werden.

Ist das Lillehammer für Allergiker geeignet?

Federkernmatratzen besitzen im Inneren viele Hohlräume. Luft kann dadurch besser zirkulieren als bei vollständig geschlossenen Schaumkernen.

Das Lillehammer verzichtet außerdem auf einen integrierten Bettkasten. Dadurch bleibt der Bereich unter und innerhalb der Konstruktion besser belüftet.

Für Allergiker kann dies von Vorteil sein. Entscheidend ist allerdings auch der separat gewählte Topper. Ein abnehmbarer und bei mindestens 60 Grad waschbarer Bezug erleichtert die hygienische Pflege deutlich.

Kopfteil, Seiten und Unterseite sollten regelmäßig abgesaugt werden. Die Bettdecke sollte morgens zurückgeschlagen werden, damit Feuchtigkeit entweichen kann.

Lieferung und Aufbau

In der Kategorie Lieferung und Aufbau erreicht das Lillehammer 60 Prozent. Das Bett kann bis zum vorgesehenen Aufstellort geliefert werden. Für diese Leistung wird jedoch ein zusätzlicher Betrag von rund 99 Euro berechnet.

Gerade bei der 180-cm-Ausführung ist die Lieferung ins Schlafzimmer sinnvoll. Die Boxen, Matratzen und das Kopfteil sind groß und lassen sich nur schwer durch enge Treppenhäuser tragen.

Der anschließende Aufbau ist vergleichsweise unkompliziert. In der Regel müssen die Unterboxen aufgestellt und verbunden, Füße sowie Kopfteil montiert und die Matratzen aufgelegt werden.

Wer die Anlieferung selbst organisiert, sollte mindestens eine zweite kräftige Person einplanen.

Kein längerer Probeschlafzeitraum

Ein längeres Probeschlafen wird beim Lillehammer nicht hervorgehoben. Das ist insbesondere aufgrund des einzigen Härtegrades problematisch.

Ein kurzes Probeliegen im Möbelhaus reicht häufig nicht aus, um die langfristige Eignung einer Matratze einzuschätzen. Erst nach mehreren Nächten zeigt sich, ob Becken, Schulter und Rücken passend unterstützt werden.

Vor dem Kauf sollten daher die geltenden Rückgabe- und Widerrufsbedingungen genau geprüft werden. Das gilt auch für einen separat erworbenen Topper.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Preis-Leistungs-Verhältnis erreicht 60 Prozent. Der niedrige Einstiegspreis ist zweifellos die größte Stärke des Lillehammer.

Für einen Betrag, der teilweise kaum über dem Preis eines einfachen Bettgestells mit Lattenrost liegt, erhalten Käufer eine gefederte Box und zwei Matratzen. Das macht das Modell für sehr kleine Budgets interessant.

Der günstige Grundpreis darf jedoch nicht isoliert betrachtet werden. Ein brauchbarer Topper und die Lieferung bis zum Aufstellort verursachen zusätzliche Kosten.

Nach diesen Ergänzungen nähert sich der Gesamtpreis möglicherweise Modellen an, die bereits eine bessere Taschenfederkernmatratze und einen Topper enthalten.

Auch die erwartete Nutzungsdauer spielt eine Rolle. Ein günstiges Bett, das deutlich früher ersetzt werden muss, kann langfristig teurer sein als ein zunächst kostspieligeres Qualitätsmodell.

Für wen eignet sich das Boxspringbett Lillehammer?

Das Lillehammer kommt vor allem für folgende Käufer infrage:

  • Personen mit sehr kleinem Budget
  • Leichte Schläfer mit Vorliebe für weiche Matratzen
  • Käufer, die ein günstiges Gästebett benötigen
  • Menschen, die eine vorübergehende Schlaflösung suchen
  • Einzelschläfer mit Wunsch nach 140 cm Breite
  • Paare, die ein preiswertes Bett in 180 × 200 cm suchen
  • Käufer, die den Topper selbst auswählen möchten

Weniger geeignet ist das Modell für mittelschwere und schwere Personen. Auch Rücken- und Bauchschläfer benötigen häufig eine festere sowie punktgenauer reagierende Matratze.

Für Käufer mit Rückenproblemen, hohen Komfortansprüchen oder dem Wunsch nach einer langfristigen Anschaffung ist eine Kombination aus Taschenfederkernbox, Taschenfederkernmatratze und hochwertigem Topper empfehlenswerter.

Fazit zum Boxspringbett-Lillehammer-Test

Das Boxspringbett Lillehammer überzeugt hauptsächlich mit seinem niedrigen Preis. Für wenig Geld erhalten Käufer eine optisch vollständige Bettanlage mit gefederter Unterbox, Matratzen und gepolstertem Kopfteil.

Bei Komfort, Auswahl und Materialqualität müssen jedoch deutliche Kompromisse akzeptiert werden. Die Kombination aus Bonellfederkernbox und Bonellfederkernmatratze reagiert lediglich flächenelastisch. Eine punktgenaue Unterstützung von Schulter, Becken und Rücken ist kaum möglich.

Hinzu kommen der fehlende Topper, der einzige Härtegrad H2 sowie die Beschränkung auf zwei Größen. Auch die Lieferung ins Schlafzimmer verursacht zusätzliche Kosten.

Mit einer Gesamtwertung von 57,75 Prozent erreicht das Boxspringbett Lillehammer das Urteil „Genügend“. Als günstiges Gästebett oder vorübergehende Lösung kann es seinen Zweck erfüllen. Für den täglichen und langfristigen Einsatz lohnt es sich jedoch, ein höherwertiges Modell mit Taschenfederkernmatratze zu vergleichen.

Häufig gestellte Fragen zum Boxspringbett Lillehammer

Welche Gesamtwertung erreicht das Boxspringbett Lillehammer?

Das Lillehammer erreicht im Test eine Gesamtwertung von 57,75 Prozent und damit das Urteil „Genügend“.

Welche Matratze besitzt das Lillehammer?

Das Bett wird mit Bonellfederkernmatratzen angeboten. Die miteinander verbundenen Federn reagieren flächenelastisch und weniger punktgenau als Taschenfederkerne.

Welcher Federkern befindet sich in der Unterbox?

Auch in der Unterbox kommt ein Bonellfederkern zum Einsatz. Dadurch entsteht ein deutlich federndes Liegegefühl.

Ist beim Boxspringbett Lillehammer ein Topper enthalten?

Nein. Ein Topper gehört nicht zur serienmäßigen Grundausstattung und muss separat gekauft werden.

Welche Topper können gewählt werden?

Je nach Angebot stehen unter anderem Topper aus Komfortschaum, Viscoschaum und Gel beziehungsweise Gel-Touch-Schaum zur Auswahl.

Welcher Härtegrad ist verfügbar?

Das Lillehammer wird ausschließlich im Härtegrad H2 angeboten. Für schwerere Personen ist die Matratze deshalb möglicherweise zu weich.

In welchen Größen ist das Lillehammer erhältlich?

Das Bett wird in 140 × 200 und 180 × 200 cm angeboten. Andere Breiten und Überlängen sind nicht verfügbar.

Ist das Lillehammer für Paare geeignet?

Die Größe 180 × 200 cm bietet ausreichend Platz für zwei Personen. Ohne einen durchgehenden Topper bleibt die Trennung zwischen den beiden Matratzen jedoch deutlich spürbar.

Ist das Boxspringbett für schwere Personen geeignet?

Nur eingeschränkt. Der Härtegrad H2 und die doppelte Bonellfederung können bei höherem Körpergewicht zu stark nachgeben.

Eignet sich das Lillehammer als Gästebett?

Ja. Aufgrund des günstigen Preises eignet sich das Modell vor allem für Gästezimmer und die gelegentliche Nutzung.

Wird das Bett bis ins Schlafzimmer geliefert?

Eine Lieferung bis zum gewünschten Aufstellort ist möglich, verursacht laut Test jedoch zusätzliche Kosten.

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