Skip to main content

Der richtige Härtegrad für dein Boxspringbett

Auch bei unseren Testberichten über Boxspringbetten findet man immer wieder den Begriff des Härtegrades. Doch was genau ist ein Härtegrad überhaupt und was gibt er im Zusammenhang mit einer Matratze an.

Besonders auf die Gesundheit kann der Härtegrad große Auswirkungen haben, ganz egal ob im negativen oder im positiven Sinne.

Genau aus diesem Grund sollte man auch bei der Auswahl von einem Boxspringbett darauf achten, in welchen Härtegraden die zugehörigen Matratzen angeboten werden. In unserem Boxspringbett Test konnte letztlich das Boxspringbett Bruno den ersten Platz belegen, auch, weil der Hersteller eine große Auswahl an Härtegraden zur Verfügung stellt.

Beim Boxspringbett Bea stellten wir in unserem Test sogar fest, dass hier zwischen H2 und H3 eine Matratze mit dem Härtegrad in der Mitte entwickelt wurde.

Besonders durch solche Aktionen gewinnt man als Hersteller selbstverständlich Kunden, da es so noch einfacher ist die Matratze mit zugehörigem Härtegrad auf den Rücken anzupassen.

Wie erkenne ich den richtigen Härtegrad

Den richtigen Härtegrad zu erkennen ist individuell gar nicht so einfach. Es gibt jedoch ein paar Parameter, welche allgemein gültig sind.

Beispielsweise sind hierbei die Größe sowie das Gewicht zu nennen. Doch nicht nur das. Individuell hat die Wahl vom richtigen Härtegrad der Matratze für ein Boxspringbett auch mit persönlichen Vorlieben oder auch langwierigen Rückenschmerzen zu tun.

Letztendlich geht es um eines: Besser schlafen zu können. Eine Orientierung, welcher Härtegrad zumindest ansatzweise der richtige sein könnte, gibt die folgende Tabelle:

Unterschiedliche (Hersteller-)Bezeichnungen - der gleiche Matratzen-Härtegrad

  • Körpergewicht bis 60 kg – Matratzen-Härtegrad 1 – H1 oder F1 oder weich
  • Körpergewicht 60 - 80 kg – Matratzen-Härtegrad 2 – H2 oder F2 oder mittelfest / Medium
  • Körpergewicht 80 - 100 kg – Matratzen-Härtegrad 3 – H3 oder F3 oder fest
  • Körpergewicht 100 - 130 kg – Matratzen-Härtegrad 4 – H4 oder F4 oder extra fest
  • Körpergewicht ab 130 kg – Matratzen-Härtegrad 5 – H5 oder F5 oder ultra-fest

Es kann also vorerst festgehalten werden, dass ein höherer Härtegrad bei höherem Körpergewicht ausgewählt werden sollte.

Besonders die Qualität des Schlafes hängt ein Stück weit davon ab. Wie bereits erwähnt spielen auch persönliche Vorlieben eine Rolle, denn auch eine Person mit einem höheren Körpergewicht kann sich auf einer weichen Matratze wohl fühlen.

Hierbei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass dies nicht auf Dauer der Gesundheit schadet. Daneben gibt es allerdings noch Matratzen, wie die Bruno Matratze, welche einen adaptiven Härtegrad hat. Das heißt, sie passt sich dem Körpergewicht an und ist somit nicht so stark beschränkt.

Welche Auswirkungen kann ein falscher Härtegrad mit sich bringen

Zunächst einmal sollte festgehalten werden, dass ein falscher Härtegrad besonders bei Paaren durch die Art des Bettes behoben werden kann. Während ein französisches Bett eine durchgehende Matratze besitzt ist es hier oftmals problematisch für einen der beiden Partner, da die Matratze auch nur einen Härtegrad besitzt und somit nur auf eine Person abgestimmt werden kann.

Auch bei einem gewöhnlichen Kingsize oder Queensize Bett ist dies problematisch. Genau aus diesem Grund ist besonders das Boxspringbett mit zwei einzelnen Matratzen von großer Wichtigkeit. Der richtige Härtegrad der Matratze kann somit für beide Personen bestimmt werden. Ein durchgehender Topper als Auflag sorgt dann dafür, dass auch die Zweisamkeit nicht verloren geht.

Der richtige Härtegrad bei einer Matratze in einem Boxspringbett soll dafür sorgen, dass die Wirbelsäule auch im Schlaf gerade bleibt. Ist der Härtegrad zu weich, so hängt die Wirbelsäule durch, bei einer zu harten Matratze wird die Wirbelsäule mit der Zeit gekrümmt. Auch die Liegeposition kann hierbei entscheidend sein und sollte mit berücksichtigt werden.

Die Folgen

Die Folgen können bei der falschen Wahl durchaus verheerend sein. Besonders chronische Rückenschmerzen oder Verspannungen können mit der Zeit auftreten.

Oftmals geschieht dies unbewusst, da man nicht wahrnimmt, dass die Matratze beziehungsweise der falsche Härtegrad dafür verantwortlich sind. Dies sorgt für einen wahren Teufelskreis, da nicht nur die Schmerzen bleiben, sondern auch die Schlafqualität deutlich darunter leidet.

Allein zum Wohle der Gesundheit sollte bei der Wahl des Härtegrades für eine Matratze genau hingeschaut werden!


Ähnliche Beiträge


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *